Vom 12.-14.02.2026 fand in Berlin der 19. Endoprothetikkongress statt – eine der wichtigsten Fachtagungen für Orthopädie und Gelenkersatz im deutschsprachigen Raum. Unser Chefarzt der Orthopädie, Dr. med. Christian Hoeckle, war wieder vor Ort und bringt aktuelle Erkenntnisse mit zurück in unsere Klinik.
Robotik im OP: Technik mit Potenzial, Erfahrung bleibt entscheidend
Ein zentrales Thema des Kongresses war der Einsatz von KI und Robotik bei orthopädischen Operationen. Die aktuelle Studienlage zeigt: Bei erfahrenen Operateuren lässt sich durch robotergestützte Systeme derzeit noch kein messbarer Vorteil nachweisen. Für unsere Patienten bedeutet das: Fachliche Expertise und jahrelange operative Erfahrung sind nach wie vor die wichtigste Grundlage für sichere und erfolgreiche Eingriffe – so auch in unserem Haus.
Fachlicher Austausch für beste Patientenversorgung
Kongresse wie dieser bieten nicht nur Vorträge und aktuelle Forschungsergebnisse, sondern auch die Möglichkeit zum direkten kollegialen Austausch. Dieser fachübergreifende Dialog trägt dazu bei, die Behandlungsqualität kontinuierlich weiterzuentwickeln und neueste Erkenntnisse in den Klinikalltag zu integrieren. Dr. Hoeckle traf direkt auf zwei alte Bekannte: Zum einen auf seine ehemalige Studienkollegin, Dr. Susanne von der Heyd, die kürzlich ihre eigene Praxis für Kinderchirurgie in Berlin-Wedding eröffnet hat. Zum anderen gab es ein Wiedersehen mit Prof. Dr. med. Alfred Karbowski, dem ehemaligen Chefarzt der Orthopädie unseres Schwesterkrankenhauses Krankenhaus der Augustinerinnen. Mit beiden konnte Dr. Hoeckle lange Gespräche führen und austauschen.
Wir sind überzeugt: Wer auf dem Stand der Wissenschaft bleibt, kann seine Patienten am besten versorgen.



