Virtueller Bergheimer Orthopädietag 13.09.2022

Endoprothese für das Kniegelenk

Verhelfen konservativen Maßnahmen zu keiner dauerhaften Schmerzlinderung, sollten Patienten eine Knieendoprothese in Betracht ziehen. Das Ausmaß des Knorpelverschleißes bestimmt dabei, welche Art von Prothese nötig ist. Unterschieden wird zwischen Teil- oder Schlittenprothese und Voll- beziehungsweise Totalendoprothese (TEP). Dank optimaler Planung und modernster OP-Methoden ist heutzutage eine sehr schnelle Mobilisation der Patienten möglich, sodass sie bereits nach kurzer Regenerationszeit wieder ein hohes Maß an Selbstständigkeit und zurückgewonnener Lebensqualität erlangt haben. Dr. med. Christian Hoeckle, Chefarzt der Orthopädie, erklärt in seinem Beitrag alles Wichtige.

Therapiemaßnahmen bei einem Meniskusschaden

Neben dem Knorpel dienen die Menisken (Innen- und Außenmeniskus) als Stoßdämpfer des Knies. Sie sorgen bei Belastung für eine gleichmäßige Druckverteilung der Gelenkoberfläche und schützen den Knorpel vor Abnutzung. Im Laufe des Lebens kann es altersbedingt oder durch verschiedene äußerer Einflüsse zu einer Verletzung der Menisken kommen. Dies ruft häufig starke Schmerzen hervor, die jedoch durch einen minimalinvasiven Eingriff gelindert werden können. Matthias Kirsch, Oberarzt der Orthopädie, erklärt, wie eine Behandlung abläuft und welche Vorteile eine Meniskusrekonstruktion im Vergleich zu einer Meniskusentfernung mit sich bringt.

Konservative Therapiemaßnahmen bei Kniearthrose

Erste Anzeichen für eine Arthrose im Kniegelenk sollten umgehend mit dem Orthopädem Ihres Vertrauens besprochen werden. Denn je früher Maßnahmen ergriffen werden, desto wahrscheinlicher ist es, die Arthrose mithilfe konservativer Maßnahmen einzudämmen. Diese reichen von Hilfsmitteln und Medikamenten über Injektionstherapien und physikalische Stimulationen. Durch eine individuelle Beratung sowie einen ständigen engen Austausch mit dem Orthopäden oder der Orthopädin Ihres Vertrauens können auch Sie Ihre Lebensumstände dahingehend anpassen, dass Ihr Alltag nicht länger von Knieschmerzen belastet wird. Frau Dr. Eva Welty ist niedergelassene Orthopädin in Aachen und Spezialistin für konservative Arthrose-Therapien.

Patientenbericht zur Knieprothese

Für ihr Alter ist Helga Elpel sehr aktiv – wieder. Denn lange Zeit haben Schmerzen im Knie aufgrund einer Kniegelenksarthrose sie stark eingeschränkt und verhindert, dass sie am alltäglichen Leben teilnehmen kann. Dank eines künstlichen Gelenkersatzes meistert sie ihren Alltag nun wieder unbeschwert. Frau Elpel ist ehemalige Patientin des Maria-Hilf-Krankenhauses und berichtet im Video, warum sie froh ist, sich für eine Knieprothese entschieden zu haben und wie schnell sie nach der Operation wieder ihrem Sport nachgehen konnte. 

Virtueller Bergheimer Orthopädietag 18.09.2021

Endoprothese für das Hüftgelenk

Beschwerden im Hüftgelenk nehmen leider oftmals im Alter zu. Dr. med. Christian Hoeckle, Chefarzt der Orthopädie am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim, spricht über mögliche Ursachen und Therapieansätze. Wann ist eine Hüftprothese nötig und sinnvoll? Und wie läuft eine entsprechende Operation vom Vorgespräch bis zur Nachbehandlung ab? Erhalten Sie hier einen Einblick, wie mit der minimalinvasiven AMIS-Methode auf ambulantem Weg eine Hüftendoprothese eingesetzt werden kann.

Gelenkerhaltende Maßnahmen am Hüftgelenk

Dr. Matthias Kirsch, Ober- und Facharzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim, spricht über Ursachen für Beschwerden sowie Prävention einer Coxarthrose am Hüftgelenk. Außerdem erklärt er das Impingement-Syndrom, eine schmerzhafte Verengung des Hüftgelenkspaltes, als eine mögliche Ursache 
für Hüft-Beschwerden, die auch bei jungen Menschen auftreten kann.

Physiotherapie für das Hüftgelenk

Sabine Scholz, Leitung der Physkalischen Abteilung und Physiotherapeutin im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim, spricht über konservative Behandlungsmethoden und Therapien für ein beschwerdefreies Hüftgelenk. Zudem zeigt sie Übungen, die man sowohl pre-operativ im Vorfeld einer Operation als auch zur Nachbehandlung 
durchführen kann.

Virtueller Bergheimer Orthopädietag 04.09.2020

Die richtige Implantatwahl

Knieprothese ist nicht gleich Knieprothese. Ist das operative Vorgehen noch weitgehend gleich, so unterscheiden sich die verschiedenen Modelle in Design und Bewegungsablauf. Dr. med. Christian Hoeckle, Chefarzt der Orthopädie am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim, erklärt in seinem Vortrag, welche Möglichkeiten und Unterschiede es gibt und welche Vorteile die echte anatomische Knieprothese "Physica KR" in Bezug auf Haltbarkeit und Genesungsdauer den Patienten bietet.

Der Prothesenwechsel

Die Standdauer künstlicher Gelenke ist begrenzt. Aus unterschiedlichen Gründen kann es daher erforderlich sein, dass eine Prothese gewechselt werden muss. Matthias Kirsch, Ober- und Facharzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim, erklärt anhand spannender Fallbeispiele, welche Gründe ein Prothesenwechsel haben kann und wie in einem solchen Fall vorgegangen wird.

Vom Hausarzt zum Hüftpatienten

Jahrelang hat Prof. Jörg Robertz als Hausarzt Patientinnen und Patienten mit Beschwerden des Bewegungsapparates beraten und betreut. Nun hatte er selbst Probleme mit der Hüfte und brauchte Hilfe. Diese bekam er von Dr. med. Christian Hoeckle und seinem Team der Orthopädie im Maria-Hilf-Krankenhaus Bergheim. In seinem Vortrag wird Prof. Robertz den komplexen Entscheidungsprozess hin zu einer Hüft-Operation beschreiben und geht auf seine intensive OP-Vorbereitung ein.

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